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Artikel von: Eik

Aktion!
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Mitmischen aus Lippstadt
Team Lippstadt

Unsere Gruppe "Migranten mischen mit" (MMM) besteht aus mittlerweile mehr als zehn  Jugendlichen. Wir haben fast alle Migrationshintergrund und sind zwischen 15 - 25 Jahre alt.

Einmal wöchentlich treffen wir uns im Jugendmigrationsdienst der AWO, Klusetor 9 in Lippstadt und unterhalten uns über politische Themen, die uns interessieren und bei denen wir mitmischen können.

Wir engagieren uns, weil wir "mitreden" wollen  und nicht einfach zusehen wollen, wie alles für uns entschieden wird.
Artikel von: admin
Das erste Treffen in Lippstadt
Treffen

Auf beschaulichem Raum fand das erste Treffen der Gruppe im Rahmen von Zoom statt. Die Jugendlichen sind schon seit Längerem tätig und veröffentlichen ihre Ideen, Projekte und Aktionen ab heute auf gezoomt.de.
Es gab und gibt viel zu berichten, so dass es eine Schande ist, nur eins nach dem anderen machen zu können.
Es ist toll wie engagiert die Lipper Redaktion auftritt. Die sechs Mädchen Viktoria, Nadine, Christina, Nadja, Aniqa, Gentiana, Rasheeda und der Hahn im Korb Sina sind für neue Umsetzungen offen und es freut mich dabei helfen zu können.

Was steht nun an?
Geplant ist eine Dokumentation über Familien, die nach Deutschland gekommen sind und hier zwei Kulturen verbinden, mal mehr, mal weniger. Es wird interessant in den Alltag zu schauen und Fragen zu klären, die man sich schon oft gestellt hat.
Dokumentiert wird mit Video und Foto.
Wie man in unserem neuen Metier sagt...

...und ACTION!!!

Artikel von: Eva
Festung Europa

vortrag


AWO Lippstadt, 10.09.09

Heinz Drucks hielt den Vortrag „Festung Europa“

 

Heinz Drucks gewährte uns einen teilweise erschreckenden Einblick in den Aufbau der Flüchtlingsabwehr Europas und in die Situation der Flüchtlinge, mit der täglichen Hoffnung auf ein neues Leben in Europa.


Es gibt ein Lagersystem, angelehnt an das australische Vorbild der „pazifischen Lösung“, um ein möglichst „flüchtlingsfreies“ Europa zu schaffen. Die Lager sind über ganz Europa und Nordafrika in Aufnahmelager, Übergangslager, Lokale Lager, Ausreiselager, Abschiebegefängnisse oder Haftanstalten eingeteilt.

Deutschland war schon immer eine treibende Kraft in der Flüchtlingsabwehr, berichtet Drucks.

Eine Grenzschutzbehörde namens „Frontex“ wurde gegründet, die in der gesamten EU tätig sein soll. Sie unterstützen die Mitgliedsstaaten unter anderem bei Abschiebeorganisationen, unterliegen aber keiner Informationspflicht.

In Italien würden Flüchtlinge sogar öffentlich kriminalisiert und dämonisiert, um die Bevölkerung gegen Emigranten aufzuhetzen. Sie würden teilweise gar nicht als Flüchtlinge bezeichnet, sondern als illegale Einwanderer.

 

Italien investiert sehr viel in die Grenzsicherung. Sie überwachen die Küsten und versuchen überfüllte Flüchtlingsboote aus Nordafrika abzudrängen.

Einzugreifen ist ihnen nur in akuten Notfällen erlaubt. Heinz Drucks berichtet, dass sie bei einer Situation, in der man den Ausgang genau vorahnen könne, umkehrten, um der Pflicht zu helfen, zu entgehen. Ein Anstechen der Boote und Zerstörung soll die Flüchtlinge zur Umkehr bringen oder im schlimmsten Falle sinken lassen.

Drucks verwandte den mittlerweile etablierten Ausdruck „Massengrab Mittelmeer“ und zeigte erschreckende Bilder.

 

Wenn weder Italien noch Griechenland ein Betreten des Landes gestatten, werden die Flüchtlinge nach Libyen verfrachtet, da dieses Land die GFK nicht unterzeichnet hat. Objektiv verstößt Italien damit gegen diverse internationaler Abkommen.

 

Das gleiche Schicksal erleben auch manche Flüchtlinge, die versuchen von Marokko nach Spanien vorzudringen. Zurzeit befinden sich in Spanien ca. 1 Mio Menschen ohne Aufenthaltsrecht.

2004 wurden infolge einer Legalisierungskampagne 700.000 Menschen legalisiert, da sie wirtschaftlich von Bedeutung für Spanien waren. Es pflegt also einen pragmatischen Umgang mit den Illegalisierten, würden aber afrikanische Flüchtlingsboote strikt abwehren.

Ein Zuhörer des Vortrags warf ein, dass die Flüchtlinge die Möglichkeit hätten, sich an Touristenstränden zu waschen oder auf den Straßen zu schlafen, jedoch nur solange die Touristen davon  nichts mitbekämen.

 

Dass Flüchtlinge mit Prügel behandelt werden und in Auffanglager in haftähnlicher Situation leben müssen sei keine Ausnahme, sagt Drucks. Es haben sich sogar ganze Firmen gegründet, zum Beispiel die „Asylum Airlines“, die sich auf Abschiebeorganisationen und Charterflüge spezialisieren.

 

Der Vortrag zeigte uns wie wir unter anderem an den Missständen in der dritten Welt beteiligt und verantwortlich sind. Die Industrieländer handeln dank der Niedrigpreispolitik mit Millionenbeträgen, mit denen Kleinbauern aus Entwicklungs-, oder Schwellenländern nicht konkurrieren können.

Beispielsweise wurden durch hochsubventionierte EU Fischereiflotten Küstengewässer vor dem Senegal leer gefischt. Somit wurde die Lebensgrundlage vieler Kleinfischer und deren Familien zerstört.

 

Heinz Drucks machte bewusst, dass viele teilweise gar keine andere Wahl haben, als sich mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Europa zu begeben.

In Somalia gelangt man beispielsweise am besten an Geld, indem man Pirat wird. Das verdeutlicht den aussichtlosen Zustand.

 

Selbst wenn Heinz Drucks mit seinen Ausführungen erschreckte und emotional berührte, ist es zugleich ein Ansporn sich zu engagieren. Es ist schon von Bedeutung die Menschen über die Situation aufzuklären und darüber zu sprechen.

Zitat: „Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.“

 

Artikel von: Rasheeda
Domenikanische Republik
Eine Republik wie keine andere! Als wir zu Gast bei einer dominikanischen Familie waren, wurden wir überschwenglich empfangen und mit leckeren domenikanischen Köstlichkeiten bewirtet. Dann kam's zur Sache! Wir stellten Fragen und was wir alles erfahren haben, hat uns erstaunt! Wir haben nicht nur die Religion (katholisch) gemeinsam sondern auch Bananen......... Schaut einfach rein und lasst die Kulturen Deutschlands auf euch wirken!!!!
Artikel von: Nadja
Yougle-Event

Essen, 23.10.09

Yougle-Event


Wir als Zoom-Redaktion aus Lippstadt waren herzlich beim Yougle-Event unter dem Motto Jugend.Medien.Kultur eingeladen. Einige von uns reisten schon einen Tag vorher an, um bei der Organisation zu helfen. Wir lernten die Redaktion aus Wassenberg kennen, mit der wir in einer -leider sehr rückständigen- Jugendherberge untergebracht waren.

Am Freitagmorgen ging es dann auch schon früh los.

Zoom baute drei Stände auf: eine Dunkelkammer, in der man mit Leuchtelementen auf einem Monitor zeichnen konnte. Des Weiteren konnte man zu einem zufällig gewählten Gegenstadt seine spontanen Gedanken zum Thema Politik assoziieren. Dies wurde gefilmt und kann in Kürze auf der Zoom Plattform angeschaut werden. Gegen langweilige Partei-Werbung konnte man mit selbstgestalteten Plakaten zu eigens gewählten Themen Aussagen an die Wand plakatieren.

 

Außerdem wurde eine Reihe von Workshops angeboten – unter anderem Tanz, Videodreh, Rappen, VJing und Graffiti.

Wir hatten die Möglichkeit einen dieser Bereiche genauer zu beleuchten. Bei dem VJing geht es darum eine visuelle Performance aus Video und Musik auf einem Anzeigemedium, beispielsweise einem Beamer, zu erzeugen.

Andere nutzten die Chance selbst ein Graffiti zu entwerfen, um es anschließend mit der Dose an die Wand zu sprühen. Die Workshops boten tolle neue Erfahrungen. Außerdem lernten wir einen erfolgreichen Radiosprecher und Journalisten kennen, der uns Tipps und Hilfen für ein gutes Interview und Berichterstattung gab.

 

Beim Yougle-Event konnten wir ebenfalls Kontakt zu anderen Zoom- Redaktionen beispielsweise aus Wassenberg, Stolberg, Mülheim und Erkelenz aufnehmen. Es war für uns sehr interessant über deren Arbeit und Berichterstattung etwas zu erfahren, da jede Redaktion unterschiedliche Themen und Probleme behandelt.

 

Am späten Nachmittag waren unter anderem Vertreter des Landes anwesend. Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und die Essener Jugendamtsleiterin Christina Bäuerle machten darauf aufmerksam wie wichtig es in einer verstärkt alternden Gesellschaft sei, dass Jugendliche lernen ihre Meinung und Probleme zu äußern.

An einem für uns sehr ereignisreichen und spannenden Tag gab es am Abend eine Abschlussfeier mit Live-Bands. Leider konnten wir aus zeitlichen Gründen nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Zusammenfassend war der Yougle-Event für uns ein gelungenes Ereignis, bei dem wir sehr viel lernten, als auch spannende, lustige und neue Erfahrungen sammeln konnten.


Katrin

Artikel von: Eva
Videofertigstellung in Kürze
DomRep


Bald ist es vollbracht. Die Interkulturelle Woche in Lippstadt präsentiert ihre Ergebnisse und zeigt ein Video über die Besuche in zwei Familien, die nach Deutschland gezogen sind, um nun hier ihr Leben zu bestreiten. Wir dokumentierten die Einblicke in den Alltag und durften Fragen stellen.

 

Das Zoom-Jahr neigt sich dem Ende, somit wird dieser Beitrag der krönende Abschluss unserer Lippstädter Redaktionsarbeit.  

Das Ergebnis wird in Kürze auf gezoomt.de zu sehen sein.

 

schnitt


Der Schnitt und die separat aufgenommenen Audiobeiträge, die  zusätzliche Informationen liefern sollen, fügen sich langsam zusammen.

Sprecherinnen waren Nadine und Nadja, den Schnitt übernehmen Viktoria, Sina, Katrin, Gentiana, Aniqa, Christina und Rasheeda.

Die Arbeit mit Kamera und zugehörigem Equipment half uns, um beim nächsten Mal eventuelle Fehler vermeiden zu können und uns der Perfektion zu nähern. Für das nächste Jahr werden wir weitere Medien nutzen. Zoom macht vielfältig…

  

Artikel von: Eva
Brief an den Fraktionsvorsitzenden des Landes NRW

Migranten mischen mit

AWO-Jugendmigrationsdienst

Klusetor 9

59555 Lippstadt

 

 

 

Lippstadt, den 02.02.2010

 

 

Liebe Fraktionsvorsitzende und Abgeordnete des Landtages NRW,

 

neuesten Berichten zufolge ist der Kosovo auch im Jahr 2010 immer noch gekennzeichnet von Instabilität und Krisen. Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat die desolate und unwürdige Situation der Roma nicht, wie erhofft, verbessert sondern eher verschlechtert. Trotz Versprechungen der kosovarischen Regierung im Rückkehrabkommen mit Deutschland leben die Roma gegenwärtig immer noch unter folgenden Bedingungen:

 

  • Sie leben von Sozialleistungen, die kaum zum Überleben reichen. Diese werden wegen fehlender Papiere häufig nicht gezahlt
  • die Arbeitslosigkeit der Roma liegt bei nahezu 100 %
  • Katastrophale Bedingungen im Gesundheitswesen
  • Sie leben in extrem gesundheitsgefährdenden bleiverseuchten Wohngebieten
  • Sie leben in Obdachlosigkeit oder sind davon bedroht
  • Rückkehrer aus Deutschland sind verstärkt Gewalt durch Kosovo-Albaner ausgesetzt.
  • etc.

 

Aufgrund dieser Situation haben wir folgende Fragen an Ihre Fraktion:

 

Frage 1:

Anerkannte Organisationen wie Human Rights Watch, Amnesty International, UNHCR, der Europarat oder die Friedrich-Ebert-Stiftung berichten über die unmenschlichen Lebensbedingungen der Roma im Kosovo und sprechen sich eindeutig gegen Rückführungen zum jetzigen Zeitpunkt aus.

Welche Position nehmen Sie als Fraktion zum Rückkehrabkommen der Roma ein?

Werden Sie das Rückkehrabkommen der Roma zum Thema der Landtagswahlen machen?

 

Frage 2

Das Rückkehrabkommen wurde auf der rechtlichen Grundlage des „Memorandum of Understanding“ vom 31.3.03 geschaffen. Das Memorandum sieht vor, dass die Abschiebungen erst nach einer individuellen Prüfung vor Ort zugelassen werden. Kriterien sind hierfür „vorhandene Unterkunftsmöglichkeiten, „Unterkunftsmöglichkeiten ersten Grades“, und „ein sicheres Umfeld“.

 

Waren Vertreter Ihrer Fraktionen persönlich im Kosovo, um sich „vor der Abschiebung“  einen Überblick über die Lebensgrundlage der potentiellen Rückkehrer zu schaffen? Werden oder haben bereits Besuche ihrer  Fraktion im Kosovo stattgefunden, um sich ein Bild über die Situation der Roma zu machen, die im letzten Jahr Deutschland verlassen mussten?

 

Frage 3

Auch vor dem Abschiebebeschluss lebten die Roma im Kosovo unter erschwerten Lebensbedingungen (Verfolgung durch Serben und Kosovo-Albaner, Vertreibung und Zerstörung der Häuser, ständige Diskriminierungen…).

Haben Sie dem Abschiebebeschluss zugestimmt und wenn ja,  mit welcher Begründung?

 

Frage 4

Wie steht Ihre Fraktion zu folgender Aussage: Sind wir nicht moralisch - auch im Hinblick auf unsere nationalsozialistische Vergangenheit – verpflichtet, dieser verfolgten Minderheit Schutz zu gewähren?

 

Wir würden uns freuen, wenn Ihre  Fraktion diesen Fragenkatalog beantworten und an uns zurücksenden würde.

 

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Artikel von: Eva
Abschiebung von Roma und Sinti
Romabehausung

Gut zehn Jahre nach dem Ende des Kosovo-Krieges stehen tausende kosovarische Flüchtlinge in Deutschland vor der Abschiebung.

 

Seit dem 1. April 2009 können Roma von Deutschland in den Kosovo abgeschoben werden. Vorher war dies nicht möglich, da sie nach der Aufhebung der politischen Autonomie Opfer der Diskriminierungen des Regimes Milosevic wurden und Asyl in Deutschland bekamen. Seit April 2009 wird die dortige Situation als wieder akzeptabel eingeschätzt. 

In der Bundesrepublik leben derzeit rund 35.000 Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo, davon 11.500 ohne gesicherten Aufenthalt. Sie alle sind nun von der Abschiebung bedroht, weil die Ausländerbehörden davon ausgehen, dass sich die Lage im Kosovo, trotz gegensätzlicher Erkenntnisse vieler Nichtregierungsorganisationen und Beobachter, stabilisiert hat und alle Flüchtlinge schrittweise, auch zwangsweise, zurückgeführt werden können.

 

Die 75 Dörfer und Stadtteile der Roma im Kosovo wurden während des Kosovo-Krieges vollständig zerstört, genau wie 14.500 zuvor von den Albanern geplünderte Häuser. Nur etwa 500 von diesen wurden bislang wieder aufgebaut. Zudem verfügen viele Roma über keinerlei Eigentumspapiere, sodass sie ihre Grundstücke nicht zurückerhalten

Angehörige der Roma- und Sinti-Minderheiten können ohne Gefahr für Leib und Leben in den Städten des Kosovo Straßen und öffentliche Plätze heute nicht mehr betreten. Große Teile der kosovo-albanischen Bevölkerung unterstützen, befürworten oder entschuldigen eine Politik der "Rassen"-Trennung. Etwa drei Viertel der Minderheit müssen heute in Flüchtlingslagern oder Elendsquartieren in den Nachbarländern leben.

 

In Lippstadt leben ebenfalls Flüchtlinge der Sinti und Roma-Minderheiten aus dem Kosovo.  

Familie Bayrami war im Jugendmigrationsdienst zu Gast, um den Zeitungen Patriot und Lippstadt am Sonntag Bericht über die momentane Situation zu erstatten und damit auf die Probleme aufmerksam zu machen.

Herr Bayrami hat große Angst zurück zu müssen. Er hat keine Chance eine Arbeit oder Wohnraum zu finden. Nicht nur die Lebensumstände sind beeinträchtigt, auch die seelische Verfassung leidet schwer. Die Familie wird therapiert und sieht einer Rückkehr mit Angst und Verzweiflung entgegen. Die fünf Kinder der Familie Bayrami begannen in Deutschland ihre Schule und kennen nicht viel von der Heimat ihrer Eltern.

 

Um die Aufmerksamkeit der Politik zu erlangen und auf die brikäre Situation aufmerksam zu machen, schrieb die Lippstädter Redaktion Briefe an den Fraktionsvorsitzenden und den Innenminister des Landes NRW.

 

Artikel von: Eva
Aufrüttelnde Aktionen
Infostand und Unterschriftenpetition
Die Redaktion organisierte einen Stand in der Lippstädter Innenstadt. Sie verteilten Flyer und sprachen Passanten direkt an, um sie auf die aktuelle Lage der Sinti- und Romaminderheiten in Deutschland aufmerksam zu machen. Ebenfalls gab es die Möglichkeit, sich mit seiner Unterschrift gegen die Abschiebungen auszusprechen.

Was bedeutet Ihnen die Unterschrift?
Wir fragten nach. Hört euch die Antworten an...
Artikel von: Eva
Der neueste Podcast
Ein Gespräch mit dem Bürgermeister
Folge 1: Folge 2
Folge 2
Beschreibung: Die Redaktion im Gespräch mit dem Lippstädter Bürgermeister
Weitere Folgen:
Folge 1: Folge 2
am: 13.05.2010
Aufrufe: 109825
von: Eva
am: 13.05.2010
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Folge 2
Ein Gespräch mit..
von: Eva
am: 13.05.2010
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Beschreibung: Die Redaktion führte ein offenes Gespräch mit dem Bürgermeister zu den aktuellen Abschiebungen der Roma aus Lippstadt..
Infostand und Unterschriftenpetition
Aufrüttelnde Akt..
von: admin
am: 01.03.2010
Aufrufe: 35614
Beschreibung: Zoom auf Politik vor Ort - Aktionen, kreative Infostände und mehr..
Politcamp Berlin 2010

Session: Digital Negatives


In der Session Digital Negatives wurde die Problematik angesprochen, dass Medien wie zum Beispiel das Internet durch die Presse extrem negativ dargestellt werden. Das Vertrauen in das Internet wird durch negative Pressemitteilungen, beispielsweise der Datensammlung, Trickbetrüger oder Kinderschänder massiv gefährdet. Die jeweiligen Erfahrungen werden oftmals überbewertet und verschrecken dadurch viele User. Viele verzichten auf die Möglichkeit dieses  Medium zu nutzen, aufgrund von möglichen negativen Konsequenzen. Ein oftmals angeführtes Beispiel dazu wäre der angebliche Fehlkauf bei Ebay oder die Aufdeckung neuer Datenskandale. Dadurch wird die Wahrnehmung auf das Negative gelenkt. Dies könnte in der angeblich tief verankerten Angst vor etwas Fremden und Unbekannten begründet sein.
Es ist zu unterscheiden inwiefern  man diese Medien nutzt und in welchem Maße, da die Veröffentlichung von privaten Daten meistens negative Folgen mit sich bringt, beispielsweise die Schädigung des eigenen Status/Ruf.
Wir schließen daraus, dass mehr Aufklärungsarbeit, vor allem für die älteren Generationen geleistet werden sollte, um diese von ihren Vorurteile zu lösen. Ebenso sollte auch die junge Generation das Bewusstsein für die virtuelle Welt und ihre mündige Nutzung vermittelt werden. Gerade weil sie sich der Verantwortung, welche sie im Netz tragen oftmals nicht bewusst sind. Dies sollte ebenfalls in der Politik angesprochen und thematisiert werden.

Aniqa, Katrin
Artikel von: Eva

Session: Jugendliche zu politischer Arbeit motivieren

Jungendliche zeigen heutzutage wenig Interesse an Politik. In der Session “Motivation von Jugendlichen sich politisch zu engagieren” wurde in einer kleinen Runde, an der auch Jugendliche teilnahmen, besprochen, wie man dieses  Phänomen mit Hilfe des web 2.0 ändern könnte. Es wurden Motive angesprochen, welche Jugendliche dazu verleiten sollen, sich zu engagieren. Hier zeigte sich, dass sie sich oftmals aktiv werden, wenn sie persönlich von einer Sache betroffen waren. Weiterhin wurde besprochen, wie Jugendliche über politische Themen informiert werden können. Vorgeschlagen wurden  Internetportale, Onlinespiele oder auch das aktive Arbeiten via Internet in der Schule. Ein positives Beispiel der Heranführung durch das Internet zeigte sich beispielsweise bei den Wahlen 2009. Ein Schüler berichtete, dass viele seiner Mitschüler durch die Nutzung des  “Wahl-o-Mats” angefangen haben sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die Leiterin der Session, die angehende Lehrerin ist, brachte den Vorschlag, dass man Schüler beispielsweise dadurch motivieren könne, wenn man Texte von Schülern in Blogs veröffentlicht. Die möglichen Zugriffe der Öffentlichkeit würde die Schüler dazu verleiten, sich  bei solchen Arbeiten zu bemühen.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Rolle der verschiedenen Internetportale besprochen, was dazu führte, dass die Runde nach meinem empfinden vom eigentlichen Thema abkam.

Nadine

Artikel von: Eva

Session: Fazit des Online-Wahlkampfes 2009

In der Session zum Online-Wahlkampf 2009 wurde gesagt, dass man durch den Einsatz der Medien und Internelplattform einen deutlichen Wähleranstieg der Parteien erkennen konnte.
Die Mitarbeiter verschiedener Parteien, Werbeagentur Angestellte und ein PR Berater, der am Obama Wahlkampf beteiligt war, diskutierten über ihre Ansichten zur Nutzung des Web 2.0 als Mittel im Wahlkampf.
Das Web 2.0 als Instrument wird verwendet um unpolitische Zielgruppen anzusprechen, Interesse zu wecken und Anhänger zu informieren. Menschen, die im alltäglichen Leben nicht mit Politik in Berührung kommen, werden vielleicht durch MeinVz Profile und ähnlichem angesprochen. Die Werbung der einzelnen Parteien auf diversen Seiten soll als Erkennungs- und Informationshilfe dienen. Wirksam ist die Online-Plattform vorallem wenn sie schon vor dem Wahlkampf aktiv ist und durchgehend informiert.
Die Werbung im Internet ist effektiv, dennoch darf man nicht vergessen, dass der Inhalt der Werbung entscheidend ist.
Als gern genanntes Beispiel dient der Online-Wahlkampf Obamas. Besonders geschätzt wird an dieser Methode, dass es den Menschen ziemlich leicht gemacht wird sich an Diskussionen zu beteiligen und Fragen zu stellen. Außerdem dient es den Politikern während des Wahlkampf als Feedback.
Dennoch sind die klassischen Wahlkampagnen nicht zu unterschätzen. Als einziges Instrument  zur Wahlkampagne sollte das web 2.0  nicht genutzt werden. Es ist ein Hilfsmittel, ersetzt aber nicht die Bedeutung der traditionellen Wahlkampagnen.

Rasheeda, Viky

Artikel von: Eva
Ein Gespräch mit dem Bürgermeister

zum Thema

„Abschiebungen der Lippstädter Roma in den Kosovo“

Am Donnerstag, den 15.04.10, traf sich unsere Gruppe mit dem Bürgermeister der Stadt Lippstadt, Herrn Sommer.

Bei unserem Treffen berichteten wir über unsere Tätigkeiten, in denen wir uns gegen die Abschiebung der Roma und Sinti in den Kosovo engagieren.

In jüngster Vergangenheit hatten wir einen Infostand in der Lippstädter Innenstadt aufgestellt, bei dem Passanten die Chance bekamen, sich mit ihrer Unterschrift gegen die Abschiebung auszusprechen.

Das Ergebnis dieser Unterschriftenpetition legten wir dem Bürgermeister vor.

Desweiteren war ein 18-jähriges Roma-Mädchen anwesend, das akut von der Abschiebung bedroht ist. Ihre ganze Familie darf in Deutschland bleiben, aber sie muss als einzige in den Kosovo zurück. Ohne jegliche Kenntnisse der Herkunftssprache (Serbisch, Albanisch), ohne eine Aussicht auf Arbeit, ohne eine Zukunftsperspektive.

Wie konnte das passieren ?

Der Bürgermeister erklärte uns seine prekäre rechtliche Lage. Aufgrund des Rücknahmeabkommens zwischen Deutschland und dem Kosovo müssen Roma und Sinti, die bisher eine Duldung hatten, zurück in den Kosovo. Wie darüber entschieden wird, welche Kriterien dabei beachtet werden, wurde in diesem Fall nicht deutlich. Herr Sommer bewunderte einerseits unser Engagement, konnte jedoch im Fall des Mädchens nichts versprechen.

Durch das Beispiel der Aktion „302“ aus Münster, in der sich aufgrund Bürgerengagements die Stadt Münster gegen die Abschiebungen aussprach baten wir Herrn Sommer konkret Stellung zu beziehen, jedoch vermied er konkrete Äußerungen.

Die Erwartungen, die wir im Vorfeld an dieses Gespräch mit Herrn Sommer hatten, sind leider nicht zufrieden stellend erfüllt worden. Wir gingen mit dem Gefühl, nichts bewirkt zu haben, fort.

Ein enttäuschendes Erlebnis, wenn man an die Humanität des Bürgermeisters appelliert und sich im Stich gelassen fühlt.

 

Bericht: Aniqa


 

Ein Zusammenschnitt des Gespräches könnt ihr weiter oben als Podcast anhören.





Artikel von: Eva
Solidaritäts-Konzert

Besucht uns in Lippstadt!

Ein toller Abend steht bevor und wir freuen uns über jeden Besucher.


konzert
                                                                           
Gemeinsam mit guter Musik machen wir auf das Thema Abschiebungen der Roma in der Region aufmerksam.

18.06.2010

Werkstatt Lippstadt

Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 3 €

Artikel von: Eva
"Arbeitskreis Roma" in Soest

Am 7. Juni nahmen einige unserer Redaktionsmitglieder an der Sitzung des Arbeitskreises Roma in Soest teil. Dieser hatte sich aufgrund der vielen Interessenten an den Abschiebungen der Roma und Sinti im Umkreis gebildet, um Aktionen zu planen, die etwas entgegen stellen.

Unsere Fotoaktion in Lippstadt (siehe Bild) am 18. Mai stellte Menschen, die von der Abschiebung bedroht sind, neben solche, die sich dagegen aussprechen.

foto_aktion_1

Die Soester haben sich nun zu einer gleichen Aktion in der Soester Innenstadt entschieden.
Am 24. Juni um 15 Uhr geht es auf dem Marktplatz los.

Des Weiteren berichteten wir von unserem anstehenden Solidaritätskonzert in der Kneipe „Werkstatt“ in Lippstadt am 18. Juni 2010 um 20 Uhr. Für einen Eintrittspreis von 3 Euro werden vier Musikgruppen aus jeweils unterschiedlichen Genres auftreten.
Auch für Soest ist ein Solidaritätskonzert geplant, welches im Cafe Grande am 3. Juli 2010 stattfinden wird.
Außerdem plant Soest mit Künstlern Plakatwände für die Öffentlichkeitsarbeit zu entwerfen und wir überlegen, ob wir uns daran beteiligen.
Ein Fernsehauftritt ist auch geplant, genaueres steht allerdings nicht fest.

 

Rasheeda

Artikel von: Eva