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Artikel von: Eik

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Über das Projekt
ZOOM auf: Politik in deiner Stadt
Gefragt, geprüft, gewählt? – Junge Medienmacher aus NRW fragen nach

Zoom auf: Politik in deiner Stadt erprobt Wege, politische Partizipation für Jugendliche attraktiv zu machen. Denn es zeigt sich, dass vor allem die mangelnde Verständlichkeit, Transparenz und Beeinflussbarkeit des politischen Alltags abschreckt: Politik heute ist ein Bereich, der immer komplexer und schwerer durchschaubar erscheint. Vor allem Jugendliche erleben dies häufig so, wie die letzte Shell-Studie belegt. Ihr politisches Interesse ist derzeit eher gering und stark vom Bildungshintergrund abhängig:

“Darüber hinaus lässt sich der enge Zusammenhang zwischen der Fähigkeit bzw. dem eigenen Zutrauen, Politik zu verstehen und dem politischen Interesse zeigen. Je weniger verständlich Politik für Jugendliche ist, desto weniger Heranwachsende interessieren sich für sie – und natürlich umgekehrt: je geringer das Interesse an politischen Ereignissen ist, desto weniger wird man in die Materie eintauchen. Für etwa ein Drittel der befragten deutschen Jugendlichen zwischen 15 und 25 in der Studie EUYOUPART ist das politische Geschehen so kompliziert, dass sie immer oder oft nicht verstehen, was vor sich geht.”
Wächter, Franziska: Wirksame politische Beteiligung aus der Sicht von Jugendlichen in: Jugendpolitik 3/2006:19

Durch die geplanten medienpädagogischen Aktionen wird das Vertrauen der Jugendlichen gestärkt, sich an politische Themen und Zusammenhänge heranzuwagen. Die spezifische Form der Recherche mit Medien erschließt einen Zugang zu den politischen Strukturen, Verantwortlichen und Beteiligungsformen vor Ort. Diskriminierende Erfahrungen des “Nicht-Wissens” können weitgehend ausgeschlossen werden, da z.B. die journalistische Herangehensweise die Beteiligten in die Position versetzt, Fragen zu stellen, d.h., ”Etwas nicht wissen” zu dürfen.

In kontinuierlich arbeitenden Redaktionsgruppen setzen sich Jugendliche mit ihren Themen und Interessen auseinander. Dabei werden Grundformen des respektvollen Umgangs miteinander, dialogische und demokratische Verhandlung von Interessen und Themen “geübt”. Die beteiligten Fachkräfte werden hierin methodisch unterstützt. So formulieren Jugendliche ihre Bedürfnisse und Sichtweisen und lernen schrittweise kommunalpolitische Strukturen in der Stadt/im Landkreis kennen. Im weiteren Verlauf prüfen sie z.B. den politischen Alltag, die mediale Darstellung von Politik und fordern ihre politischen Vertreter ganz persönlich zum Gespräch auf. Sie treten aber auch in Dialog mit Nachbarn, Kontrahenten oder andersdenkenden Jugendlichen.

Die jungen Medienmacher werden zum Anwalt einer Thematik, die ihnen besonders am Herzen liegt und tragen ihr Anliegen mit Podcast in die politische & jugendkulturelle Öffentlichkeit.

Das Projekt "Zoom auf Politik in deiner Stadt" ist einer der 12 Preisträger, die die Jury der Landesregierung NRW aus 480 Einsendungen ausgewählt hat.

-> Link zur Webseite nrw.de

Das Projekt "Zoom auf politik in deiner Stadt" ist Hauptpreisträger im Rahmen des Initiativenpreis 2009. Rettet die Wahlen.

-> Link zur Webseite des Initiativenpreis 2009


Artikel von: admin